Günstig umziehen für Studenten

Wenn man sich zu einer Hochschulausbildung entschließt, dann ist das häufig mit einem Standortwechsel verbunden, weil sich viele Universitäten auf bestimmte Fachbereiche spezialisiert haben. Vor allem in Fachrichtungen mit einem hoher Nachfrage, wie zum Beispiel der Informatik, sollte man einen Umzug für das Studium von Beginn an einplanen.

Studentenförderung für Wohnung, Umzugswagen und Lebensunterhalt

Der Anlaufpunkt für die Studentenförderung beim Umzug sind die Bafög-Stellen. Denn ein Umzug kann hohe Kosten verursachen: Neue Möbel, einen Transporter mieten u.v.m. Die richtige Anlaufstelle ist hierbei die Beratungsbehörde für Bafög Unterstützung. Von dort können Zuschüsse gegeben und Darlehen ausgereicht werden. Einerseits für den gemieteten LKW, aber auch für Miete und Co. Denn bei der Bedarfsberechnung gehören die Miete und die Betriebskosten zu den laufenden Ausgaben für den Lebensunterhalt.

Bei den Aufwendungen für die LKW Vermietung und den gesamten Umzug der Studenten handelt es sich um einen atypischen Bedarf, über dessen Übernahme durch die Förderstellen im Einzelfallverfahren entschieden wird. Sind die Eltern des Studenten arbeitslos oder haben nur ein geringes Einkommen, kann bei der Arge, beim Sozialamt oder bei den Studentenhilfswerken um Übernahme der Umzugskosten für Studenten gebeten werden. Auch Anlaufstellen wie Caritas, Diakonie, DRK und Co. kommen als Förderer in Frage. Die Vorsprache dort lohnt sich vor allem dann, wenn der Student nicht das einzige Kind im Haushalt der Eltern ist.

Wie kann man beim Studentenumzug Geld sparen?

Beim Umzug in eine Studentenwohnung wird nicht so viel Mobiliar und Hausrat für die Erstausstattung mitgenommen. Ein größerer Lieferwagen reicht als Umzugstransporter meistens aus. Dieser lässt sich günstig anmieten. Beim Preisvergleich für den Umzugswagen sollte man genauer auf die Tarifkombinationen schauen. Es gibt Varianten mit kleinen und mit großen Kilometerpauschalen.

Bevor man sich für den Studentenumzug das Angebot einer Umzugsspedition oder die Offerten für einen Kleintransporter einholt, sollte man in der Universität fragen, ob sie eventuell ein gesondertes Angebot bereithalten. Ist das der Fall, gibt es möglicherweise einen großzügigen Rabatt bei beispielsweise Mietpreisen für LKWs oder Transporter. Allerdings sind viele dieser Sonderangebote nur für die Kurzstrecke geeignet.

Nimmt man beim Studentenumzug über eine größere Distanz keine Möbel, sondern nur Kleidung und Hausrat mit, dann macht es auch Sinn, bei den Speditionen in der Umgebung nachzufragen, ob sie gut gepackte und gesicherte Paletten als Beiladung mitnehmen. Viele Speditionen tun das zur Optimierung ihrer Gewinne bei Fahrten, bei denen der Laderaum nicht vollständig ausgelastet ist.

Weitere Tipps zum Umzug für Studenten

Bekommt man weder von einem gemeinnützigen Träger noch von einer staatlichen Stelle einen Zuschuss zu den Kosten für den Studentenumzug, dann kann man auch die Angebote der Banken nutzen. Sie bieten für Studenten günstige Kredite an, über die der Umzugswagen und auch die Ausstattung für die Wohnung finanziert werden können. Darunter befinden sich auch zinsgünstige Förderdarlehen, die über die Hausbank beantragt werden müssen.

Oft gibt es auch Förderung an anderer Stelle, welche man möglicherweise nicht erwarten würde. Grundlegende Informationen zu staatliche Sozialleistungen für Studenten gibt es bei der Uni Bielefeld einzusehen. Generell gilt es alle Punkte zu prüfen und vor dem Studium rechtzeitig abzuklären, da auch Fristen zu beachten sind.

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